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Montag, 3. November 2003
Schnee und Spargel...
heinrich, 10:11h
Auf dem Tongariro liegt Schnee. Das ist nichts besonderes, aber in diesen Tagen wanderte die Schneegrenze so tief, dass man "Neuseelands schoenste Ein-Tages-Wanderung" nur mit Steigeisen beschreiten kann. Und dazu vor lauter Wolken keinen der drei (teils aktiven) Vulkane Tongariro, Ruapehu und Ngauruhoe zu sehen, das beschlossen wir uns zu sparen. Statt dessen fuhren wir von Taupo (am gleichnamigen, groessten See der suedlichen Hemisphaere) direkt ueber eine wunderbare Gebirgsstrasse nach Wanganui. Hier konnte ich unter anderem sehen, wie die Palme in unserem Wohnzimmer (danke Markus fuer's Giessen :-) in natura aussieht: ein dicker Stamm, Blueten und Fruchtstaende in mehreren Meter Hoehe. Das Tal war interessant: bis zu den hoechsten Hoehen waren die Berge von saemtlichen Baeumen befreit und wurden von Hochgebirgsschafen und -rindern beweidet. Oder aber es gab Extrem-Forstwirtschaft. Nur in den Landschaftsparks gibt es "natuerlichen" Baumbewuschs...
Kurz ein paar Worte zu Neuseelands Strassen: selbst die Staats-Highways haben meist nur eine Spur und erreichen kaum unser Bundesstrassen-Niveau. Sie sind teils extrem kurvenreich, dabei aber wunderbar zu fahren, weil vor jeder auch nur etwas aussergewoehnlicheren Kurve ein Schild steht, auf dem einerseits detailgenau der Kurvenverlauf (das deutsche Einheits-schild fuer "scharfe Kurve" ist nix dagegen) sowie die empfohlene Geschwindigkeit (bis zu 25 hatte ich schon) notiert sind. So macht auch Serpentinenfahren Spass!
In Taupo war ich Fischen, genauer: Angeln. Nein, ich habe nichts gefangen ausser einen Haufen Seetang, aber es war eine Erfahrung wert... wir hatten Glueck und es war in dieser Zeit auch wunderbar sonnig. Beim Aufbruch heute in Taupo konnten wir im Woolworth-Supermarkt dem gruenen Spargel nicht widerstehen und so gab es heute zu "mittag" Spargel mit Kartoffeln und Rhabarber, alles frisch! Hier im Tamara's Backpackers in Wanganui gefaellt uns es so gut, dass wir erst am 5. nach Wellington aufbrechen werden - am 6. geht dann unsere Faehre in Richtung Suedinsel. Wanganui hat etwas New-Orleans-haftes: der Fluss ist zwar nicht ganz so breit wie der Mississippi, aber mindestens so schlammig, einen Schaufelraddampfer gibt es und Haeuser mit Ornament-Balkonen auch. Morgen machen wir einen Rundweg im Wanganui-Tal und werden dabei auch die Bridge to Nowhere sehen... wir wollen aber wieder zurueckkommen! Bis bald & viele Gruesse, Manuel
Kurz ein paar Worte zu Neuseelands Strassen: selbst die Staats-Highways haben meist nur eine Spur und erreichen kaum unser Bundesstrassen-Niveau. Sie sind teils extrem kurvenreich, dabei aber wunderbar zu fahren, weil vor jeder auch nur etwas aussergewoehnlicheren Kurve ein Schild steht, auf dem einerseits detailgenau der Kurvenverlauf (das deutsche Einheits-schild fuer "scharfe Kurve" ist nix dagegen) sowie die empfohlene Geschwindigkeit (bis zu 25 hatte ich schon) notiert sind. So macht auch Serpentinenfahren Spass!
In Taupo war ich Fischen, genauer: Angeln. Nein, ich habe nichts gefangen ausser einen Haufen Seetang, aber es war eine Erfahrung wert... wir hatten Glueck und es war in dieser Zeit auch wunderbar sonnig. Beim Aufbruch heute in Taupo konnten wir im Woolworth-Supermarkt dem gruenen Spargel nicht widerstehen und so gab es heute zu "mittag" Spargel mit Kartoffeln und Rhabarber, alles frisch! Hier im Tamara's Backpackers in Wanganui gefaellt uns es so gut, dass wir erst am 5. nach Wellington aufbrechen werden - am 6. geht dann unsere Faehre in Richtung Suedinsel. Wanganui hat etwas New-Orleans-haftes: der Fluss ist zwar nicht ganz so breit wie der Mississippi, aber mindestens so schlammig, einen Schaufelraddampfer gibt es und Haeuser mit Ornament-Balkonen auch. Morgen machen wir einen Rundweg im Wanganui-Tal und werden dabei auch die Bridge to Nowhere sehen... wir wollen aber wieder zurueckkommen! Bis bald & viele Gruesse, Manuel
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